.... ein Meilenstein aus Berlin.

Eine M A U E R D R U M und T S C H ? S S!


Wenn man eine Reise tut, hat man nicht nur viel zu erz?hlen, sondern man bringt auch manchmal sehr viel Ha? mit nach Hause. Besonders wenn die Reise in das wundersch?ne Land der Sachsen ging, ist ziemlich sicher damit zu rechnen, dass man sie mit schlechter Laune beendet, sich quasi ?belgelaunt auf die so genannte Heimreise aufmacht. Und das ganz bestimmt nicht weil man gerne l?nger geblieben w?re, aber wegen irgendwelcher anderen Termine leider schon wieder fr?hzeitig weg musste... Nein, weil es dort ein so Schei?e ist !

Dresden, m?glicherweise immer noch das Tal der Ahnungslosen, aber definitiv die Hauptstadt der organisierten Braunhemden (auch schon ?fter als die neue Hauptstadt der Bewegung bezeichnet), war diesmal f?r drei Tage mein Reiseziel im sch?nen Sachsenland. Warum? Gute Frage. Urspr?nglich um ein wenig die Fahne zu schwingen und dem Mob der Braunhemden sowie Volksdeutschen kr?ftig Paroli zu bieten, denn eigentlich ist Dresden, trotz seiner Bedeutung f?r die Neonazis, neben Leipzig noch eine der wenigen Ansammlungen zivilisatorischer Restposten im Land der Barbaren s?chsischer Pr?gung. Unter anderen ein wichtiger Fluchtort f?r viele junge Menschen aus der s?chsischen Provinz, die es dort mit den einheimischen Neonazis (dem gesamten Dorf also..) nicht mehr aushielten.

Doch zu Zeiten der Trauer um ihre Naziopas und -omas jedes Jahr im Februar wird Dresden zum Wallfahrtsort der widerlichsten Deutschen aus der ganzen Welt. Diejenigen n?mlich, die um die Zerst?rung Dresdens trauern und die Befreiung vom Nationalsozialismus durch die Alliierten als Verbrechen verunglimpfen. Einige wenige trauern an diesen Tagen nur um ihre Verwandten und Bekannten, die damals in die ewigen Jagdgr?nde eingingen. Doch auch sie st?ren sich kaum daran, dies eintr?chtig mit Braunhemden und Salonfaschisten zu tun. Ihre Eintracht ist die besonders eklige Melange, die die Tage rund um den 13. Februar immer in Dresden, ausmacht. Eine gesamt deutschnationale Trauerinszenierung mit regionaler W?rze.

In diesem Jahr traten die NPD und ihre befreundeten Kohorten den Beweis an, dass alles noch viel schlimmer werden kann, als man in der Lage ist, sich in seinen grauenvollsten Tr?umen auszumalen. Auf der Fahrt zur?ck nach Berlin wurden die Zahlen f?r uns zur Marginalie. Ob nun zwischen 5000 bis 6000 Neonazis oder ?ber 10.000 auf der Demonstration waren, ist kaum noch interessant gewesen. Fakt ist die Masse der Anh?nger des F?hrers war ?berw?ltigend; Schei?e zu viele... .
Zehntausende weitere Volksdeutsche waren auch auf den Beinen, zwar ein wenig abseits der NPD-Demonstration, aber mit der gleichen Mission; gedenken um der deutschen Volksseele willen. Gedenken um den antiamerikanischen und antisemitischen Gem?tsbewegungen gen?ge zu tun. Zu einer Demonstration, am Vortag, kamen maximal 600 Antifaschisten, und davon waren mindestens die H?lfte aus anderen St?dten. Bilanz in Zahlen, doch pers?nlich w?rde ich noch drauf setzen, dass ich nie wieder den Boden dieser Stadt betreten werde, solange nicht alliierte Soldaten das deutschnationale Pack wieder unter Kontrolle gebracht haben...

Und das braune Treiben war mit dem Ende der Demonstration am Sonntag noch lange nicht beendet. Auf der R?ckfahrt waren Konfrontationen mit Neonazis an der Tagesordnung. Entweder noch in Dresden, oder aber auf den unterschiedlichen Routen zur?ck. Unter anderem an s?chsischen und einigen brandenburgischen Bahnh?fen sollen regionale Neonazis auf die zur?ckkommenden Antifas gewartet haben... Auf der Autobahn war es nicht m?glich Rastst?tten anzusteuern, da die Busse der Neonazis ja auch gerade unterwegs waren und nat?rlich auch sehr gerne die Rastst?tten aufsuchten um ihren braunen Haufen, oder was auch immer, zu machen.

Warum nun endlich eine neue Mauer her mu?, die diesmal nur den Freistaat Sachsen umgibt, muss, meiner Meinung nach, kaum noch l?nger dargelegt werden. Zu streiten w?re noch dar?ber ob nicht auch Th?ringen und Sachsen-Anhalt gleich mit eingemauert werden sollten. Schon allein die Tatsache damit das gesamte MDR-Sendegebiet hermetisch von der Au?enwelt abgeriegelt zu haben, w?re f?r mich sehr beruhigend und letztendlich auch gut f?r den Weltfrieden.

Alle Menschen die derzeit noch in dieser braunen Zone, leben ist wohl zu hoch gegriffen, wohnen, sollten schleunigst ihre sieben Sachen packen und sehen, dass sie Land gewinnen. Noch haben sie ja Zeit daf?r... Und ich r?hre w?hrenddessen hier in meiner Berliner Wohnung mal langsam den Beton an; denn irgend jemand muss doch endlich damit mal anfangen... Partisan™

... der SPIEGEL zum sch?nen Elbflorenz.

14.2.05 18:22

bisher 24 Kommentar(e)     TrackBack-URL


mehrlicht / Website (14.2.05 22:43)
schon mal überlegt, dass Zäune und Mauern menschenrechtlich bedenklich sind und übrigens auch von den Nazis benutzt wurden? schon mal überlegt, dass ein Großteil der rechten Demonstranten am Sonntag aus dem WESTEN anreiste? schon mal überlegt, ob es nicht besser ist, INNERHALB des Bundeslandes für eine andere Einstellung zu sorgen und dass genau DESWEGEN 50000 Dresdner auf der Straße waren am Sonntag?



besserezeiten / Website (15.2.05 01:32)
die anrufung des bomber commands wird leider nix bringen. da müssen wir schon selber hand bzw. kelle anlegen.

ach ja, lieber mehrlicht, ich glaube kaum dass die 50000 dresdnerInnen inhaltlich allzu weit von den nazis entfernt waren. trauervolk eben.


mehrlicht / Website (15.2.05 01:57)
Reichlich gewagte Formulierung, dazu ohne Begründung. Um mal bei einer Person zu bleiben: ich fühle mich weder einem Trauervolk zugehörig, noch inhaltlich den Rechten nahe. Wir haben demonstriert, wir haben kundgetan, dass wir keine Rechten haben wollen. Hätten wir lieber auf unseren Sesseln bleiben und uns die braune Scheiße im TV angucken sollen?


Partisan / Website (15.2.05 15:13)
... mehr Licht wäre schon etwas Feines in diesem dunklen Land. Darum ging es aber nicht. Ja, watt wollte ick aber gleich noch sagen?

Ähhh, 'mehrlicht', nö, ick denke die trauernden Dresdner 'Bürger' haben keine große Abneigung gegen über dem 'nationalen Bündnis' welches sich in der Stadt manifestierte, sie sind Teil davon... Ihre jahrelange erprobte Trauerarbeit lassen sie sich zwar von Antifas verderben, aber nicht von den Braunhemden. Das sollte Beweis genug sein...

Irgendwelche Kerzen oder Weiße Rosen, dass hat schon oft die Geschichte gezeigt, haben gegen die militanten Neonazis niemals etwas bewirkt. Dafür aber:


mehrlicht / Website (15.2.05 16:59)
(...) zu soviel Arroganz und Verdrehung der Realitäten zugunsten eines politischen Weltbildes fällt mir nix mehr ein.
Genausogut könnte ich DICH in die rechte Ecke schieben, weil Du hier mit Verallgemeinerungen und Panzerbildchen kommst.
Wir erproben hier keine Trauerarbeit, wir trauern. Aktiv. Das kann ein Nichtdresdner vermutlich auch nicht verstehen. Dass am Sonntag die ganze Stadt auf den Beinen war, hatte aber nicht nur mit Trauern zu tun, sondern mit Zeichensetzung gegen Rechts. Dass wir uns nicht gleich Antifa-Bewegungen, die so planlos wie du argumentieren, anschließen, bitte ich zu verzeihen.





Ivison / Website (15.2.05 23:52)
"Wir erproben hier keine Trauerarbeit, wir trauern" ... "Dass wir uns nicht gleich Antifa-Bewegungen, ... anschließen ..."

Wer oder was ist denn "Wir"? Was gibt´s denn zu "trauern"? Was heißt denn "anschließen"?

"Hätten wir lieber auf unseren Sesseln bleiben und uns die braune Scheiße im TV angucken sollen?"

Eindeutig JA. Besser IHR Deutschen verzieht euch in eure Wohnstuben als mit einem großen "WIR deutsches Dresdner- Sachsenvolk" im Kopf und Tränen in den Augen den deutschen Tätern zu gedenken, die vor 60 Jahren vollkommen zu Recht kaputt gebombt wurden. Deutsche Täter sind keine Opfer! Schreibt Dir das hinter die Ohren.




mehrlicht / Website (16.2.05 01:14)
25000 tote Bürger der Stadt Dresden (= wir, ich erlaube mir mal dafür zu sprechen, weil hier ständig Dresdner bzw. ostdeutsche Einwohner als Ganzes angesprochen werden) sind mit Sicherheit keine Täter gewesen. Es waren nicht Kasernen und Militärverbände, sondern Zivilisten, die ums Leben kamen. Um diese Bürger geht es. Um niemanden sonst. Die Diskussion, die wir hier auf kleiner Ebene führen ist aber genau die, die so gefährlich ist. Natürlich weiß ich um die Täter, aber ist es deswegen verboten, um Verwandte, Freunde und Mitbürger zu trauern? Krieg ist scheiße, egal woher er kommt. Schuldfragen angesichts des Sonntags in Dresden klären zu wollen ist vermessen, weil alles bekannt ist: Die Nazis haben den Krieg angefangen. Wie gefühllos musst Du sein, ivison, stell Dir vor, Du hättest in Deiner eigenen Verwandtschaft Tote aus einem Krieg zu beklagen, den Du selbst nicht wolltest, aber der aus Deinem Land begonnen wurde. Dein toter Großvater - ein Täter? Automatisch? Trauern unmöglich? Wie arm...


mehrlicht / Website (16.2.05 11:22)
Korrektur: natürlich werden die Bomber auch "Täter" getroffen haben, meine Formulierung ist da falsch. Ich meinte lediglich, dass die Briten vor dem Angriff nicht jeden nach seinem Täterprofil gefragt haben. Dennoch ist die pauschale Gleichsetzung von persönlichem Leid und kollektiver Schuld, wie es hier betrieben wird, unangebracht. Menschen können sehr wohl dazwischen differenzieren, und in Dresden war man eben aus verschiedenen Gründen auf der Straße: gegen Krieg, für den Frieden, zum Gedenken und vor allem gegen die Rechten. Noch dazu torpediert ihr euer eigentlich ehrbares Anliegen, Rechtsextremismus und Antisemitismus zu bekämpfen, durch extreme, pauschalisierte Ansichten und eine überzogene Rhetorik. Begreift mal, dass ihr die Entgleisungen nur an der Wurzel packt, wenn ihr euch MIT den Menschen auseinandersetzt. Wenn ihr sie aber weiterhin wie oben (und in vielen anderen Beiträgen dieser Art) geschehen als Untermenschen behandelt (Mauer drum und Tschüß), macht ihr Euch mehr als lächerlich.


Partisan* / Website (16.2.05 15:13)
Mehrlicht, deine Zeilen hier sind meiner Beweisführung sehr zugänglich, Danke dafür.

"Natürlich weiß ich um die Täter, aber ist es deswegen verboten, um Verwandte, Freunde und Mitbürger zu trauern?"

Scherzkeks, das waren die Täter... Was meinst du den wieviele Deutsche 1945 in irgendwelchen NS-Kampforganisationen waren? Was denkst wer das arisierte Eigentum bekam... Deine ´Verwandten und Bekannten!

"wir, ich erlaube mir mal dafür zu sprechen, weil hier ständig Dresdner bzw. ostdeutsche Einwohner als Ganzes angesprochen werden"

.. Alles klar, Projektionsleistung, Digga. Ich bin gebürtig aus Dresden, habe dort immer noch Menschen die nach der Familienbande her Verwandte sein müsste, und nu? Deswegen fange ich nicht an von 'wir' zu sprechen, weil ich im Gegensatz zu dir, sowie auch denen, ein Individuum bin, kein Teil der hässlichen Volksgemeinschaft.

"Es waren nicht Kasernen und Militärverbände, sondern Zivilisten, die ums Leben kamen."

Meines wissen gab es z.B. den Volksturm; also Oma, Opa und Klein-Hans Peter haben Waffen bekommen um sich und ihre Heimat zu 'verteidigen'. Und Dresden wurde als Festungsstadt, die sich um jeden Preis der Welt gegen die Alliierten verteidigen wollte... So was, kommt von so was!

"Krieg ist scheiße, egal woher er kommt."

Nein, eben nicht. Der Krieg gegen Nazi-Deutschland war ein völlig berechtigter, ja sogar antifaschistischer...

"Dein toter Großvater - ein Täter? Automatisch? Trauern unmöglich? Wie arm..."

Wie arm bist du das du um einen Nazis trauerst, nur weil er angeblich das gleiche Blut in der Adern hat???? Ganz schön völkisch..

"Noch dazu torpediert ihr euer eigentlich ehrbares Anliegen, Rechtsextremismus und Antisemitismus zu bekämpfen, durch extreme, pauschalisierte Ansichten und eine überzogene Rhetorik. Begreift mal, dass ihr die Entgleisungen nur an der Wurzel packt, wenn ihr euch MIT den Menschen auseinandersetzt. Wenn ihr sie aber weiterhin wie oben (und in vielen anderen Beiträgen dieser Art) geschehen als Untermenschen behandelt (Mauer drum und Tschüß), macht ihr Euch mehr als lächerlich."

Auschwitz eine Entgleisung. Du tickst doch wohl nicht richtig! Deutsche sind, solange sie sich selbst als solche definieren keine Menschen, begreif das doch, du D!$%$&%!


mehrlicht / Website (16.2.05 15:51)
...wenn du das Individuum so sehr hervorhebst, dann verwundern mich die Widersprüche, in die Du Dich damit verwickelst: du bezeichnest weiterhin pauschal ALLE als Täter, bezeichnest ALLE damaligen Dresdner als Nazis, schmeißt überdies Generationen in einen Topf, indem Du im obigen Artikel Gegenwart und Vergangenheit prächtig vermengst, hältst Umbringen von Nazis (siehe deine Argumentation zur Berechtigung des Krieges) offenbar für ein besseres Mittel als gegenwärtig auf gewaltlosem Wege Einstellungen zu ändern und drehst mir die Worte im Mund herum (ich habe mit keinem Wort in meinem Beitrag Auschwitz genannt, sondern meinte gegenwärtige politische Vorfälle). Von unangemessener Polemik und Beleidigung bei solch einem Thema ganz zu schweigen, das disqualifiziert die Diskussion.


Ivison / Website (16.2.05 16:31)
"Wie gefühllos musst Du sein, Ivison, stell Dir vor, Du hättest in Deiner eigenen Verwandtschaft Tote aus einem Krieg zu beklagen, den Du selbst nicht wolltest, aber der aus Deinem Land begonnen wurde. Dein toter Großvater - ein Täter? Automatisch? Trauern unmöglich? Wie arm..."

Ja, es gab in meiner sog. "Verwandtschaft" zwei, drei Leute die sind, durch die Einwirkung alliierter Soldaten und Partisanen, getötet worden. Und ja, Opa war ein Nazi. Um wen soll ich da in einer deutschnationalen Trauerkundgebung, in der die deutschen Täter zu Opfern umgelügt werden, trauern???

"Menschen können sehr wohl dazwischen differenzieren, und in Dresden war man eben aus verschiedenen Gründen auf der Straße: gegen Krieg, für den Frieden, zum Gedenken und vor allem gegen die Rechten."

Eure deutschnationale Trauerkundgebung war ja sowas von differenziert, sicher doch:
- gegen antifaschistischen Krieg
- für den deutschen Frieden (bzw für den Frieden in der Welt, der durch die deutsche Friedensnation in die Welt getragen werden soll, frei nach dem Motto "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen")
- zum Gedenken an die deutschen Täter
- und natürlich gegen die bösen Rechten die so schrecklich schlimme Sachen sagen, durch die das friedliche Opfer-Ansehen Deutschlands in der Welt gestört wird.

Noch ein Satz für "hinter deine Ohren" der immer und jede Zeit auf Deutsche Friedens - und Trauerkundgebungen, egal welcher Couleur, zutrifft.



mehrlicht / Website (16.2.05 17:20)
ein Zitat am Schluss, dann verabschiede ich mich hier:

Bundeskanzler Gerhard Schröder in einem Interview mit der Welt am Sonntag vom 13. Februar 2005:
Haben die Deutschen zu lange die eigenen Opfer vergessen?

Nein, ich glaube nicht. Ich bin ein entschiedener Gegner jeder Aufrechnung. Wir werden heute des Bombenangriffs auf Dresden gedenken, und ich hoffe sehr, daß wir die Rechtsextremen da heraus halten können. Aber mein Gedenken ist auch immer eines, das sich erinnert, wieviel Leid der von den Deutschen begonnene Krieg über andere gebracht hat. Gleichzeitig haben wir keinen Grund, nicht auch über die eigenen Toten zu trauern. Natürlich sind das auch Opfer. Der entscheidende Punkt ist nur: Man darf die Verantwortlichkeiten nicht verwischen. Wir werden alle Versuche, die Geschichte umzudeuten, mit allen Mitteln entgegentreten. Wir werden auch nicht zulassen, daß Ursache und Wirkung vertauscht werden. Verantwortung vor der Geschichte bedeutet eben auch, Untat und Leid nicht gegeneinander aufzuwiegen. Das sind wir allen Opfern des Krieges und des Nazi-Terrors schuldig, besonders aber auch den Opfern von Dresden.
Quelle: http://www.bundesregierung.de/-,413.787747/interview/Gedenken-ohne-aufzurechnen.htm


torsun / Website (16.2.05 23:22)
wie haben die trauernden bürger so schön gesagt:
"diese stadt hat nazis satt"

das die stadt anständig mit nazis gesättigt war und ist haben sie doch eindrucksvoll gezeigt, weshalb das gedenken nur denen gelten kann, welche vor 60 jahren aktive dezimierung eben dieser nazis betrieben... gelle mehrlich?

ich helf beim anrühren,
torsun


Waldschratt / Website (17.2.05 06:23)
1.) Zitat: "... Deutsche sind, solange sie sich selbst als solche definieren keine Menschen..."
Frage: Und als was definierst DU Dich?

2.) Aus Platzgründen findest Du meine Antwort in meinem Blog.


Partisan / Website (17.2.05 22:05)
Was den hier los? Krass. Ich habe doch keine Zeit... Vorerst hier nur schnell der Text von nem anderen Blog: http://myblog.de/comment.php?blog=ivison&id=870221

Aber keine Bange, in drei oder vier Tagen wird von mir hier wieder zurückgeschossen...

Gute Nacht Deutschland!


Partisan* / Website (20.2.05 17:03)
Also, Waldschratt, was denkst du als was ich mich definiere? Bestimmt nicht als Lurch. Im Gegenteil. Ich definiere mich ganz einfach als Mensch.
Schon klar, dass das dir schwer vorstellbar ist, denn welcher Mensch würde sich schon von selbst als Waldschratt bezeichnen... Und Mehrlicht, wenn du dich mit einem Zitat von Gerhard Schröder hier verewigen möchtest, nur zu, doch meine Antwort ist dementsprechend auch ein Zitat: "Was nützt einem die Gesundheit wenn man ansonsten ein Idiot ist...


egal2005 (20.2.05 17:07)
Noch ein viel besseres Zitat zum Thema: "Ein Deutscher, ist ein Mensch, der keine Lüge aussprechen kann, ohne sie selbst zu glauben..."

>> von Theodor W. Adorno.


mehrlicht / Website (20.2.05 19:38)
demnach seid ihr ja auch Deutsche. Fein, wir verstehen uns.


Vorsicht, mit Adorno sollte man nicht spaßen...solche Zitatenklauberei geht in die Hose, und zwar in die eigene




egal2005 (20.2.05 21:56)
Mehrlicht, du bist schon ein feister Demagoge. Was wäre den meine Lüge??? Häh, wenn der Wunsch der Vater des Gedanken ist, dann sollte mensch lieber die Klappe halten... .

Du lügst hier den Marsch der Büger, zu einem antifaschistischen Spaziergang um. Doch leider waren auch andere vor Ort und konnten beobachten, wie große Teile der Bürger gemeinsam mit den Neonazis ihre Kränze niederlegten... Reale Gegenproteste lieferten nur maximal tausend Antifaschisten, denen wurde von den 'lieben' Bürgern auch noch vogeworfen, dass sie sich über die armen Opfer lustig machen würden... Und damit waren nicht die JüdInnen gemeint, die damals im Bombenhagel fliehen konnten und später zu Protokoll gaben, dass sie 'lieber eine Bombe auf den Kopf bekommen würden, anstatt nach Auschwitz transportiert zu werden'.

Insofern: Deutsche sind keine Opfer! Halts Maul Deutschland (bzw. Mehrlicht...)


mehrlicht / Website (20.2.05 22:19)
wenn wir grad beim Thema Lüge sind:
"Marsch der Bürger"/"große Teile der Bürger" - schöne schwammige Definition bei fast 500000 Einwohnern gegenüber ein paar NPDlern am Heidefriedhof, von denen etliche nichtmal aus Dresden/Sachsen waren.
----
"Reale Gegenproteste lieferten..." - ich korrigiere: reale gegenproteste (gegen die Rechten) lieferten etwa 50000 Dresdner und...
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"...nur maximal tausend Antifaschisten" - es waren 500 nach bestätigten Medienberichten und Polizeischätzung.

Argumentativ kommt ihr hier mit solchen Verdrehungen nicht weiter. Gründet doch lieber eine Insel und sagt zu einem Baum "Faschist", zu dem Wasser drumrum "Mauer" und zu einem Mensch "Idiot" und nehmt n Spiegel mit, ob ihr euch danach noch angucken könnt.



Ivison / Website (20.2.05 23:41)
"Argumentativ kommt ihr hier mit solchen Verdrehungen nicht weiter. Gründet doch lieber eine Insel und sagt zu einem Baum "Faschist", zu dem Wasser drumrum "Mauer" und zu einem Mensch "Idiot" und nehmt n Spiegel mit, ob ihr euch danach noch angucken könnt."

@ zappenduster. Deutsch mich nicht voll. Du wolltest dich doch verabschieden. Ich meine, es führt ja auch zu nichts. In diesem Sinne;
.


anonym (23.2.06 01:16)
@mehrlicht

Ich möchte mich demonstrativ an Deine Seite stellen und feststellen, dass Ivision, Partisan, torsun und egal2005 in meinen Augen ziemlich extrem Einstellungen haben sind. Viele Ihrer Aussagen sind für mich einfältig und grob. Dies soll ausdrücklich keine Beleidung sein.

Ich denke nicht dass es auf diese Weise funktionieren kann mit einem so heiklen Erbe wie dem deutschen klar zu kommen.


Partisan* / Website (23.2.06 16:35)
Demonstrativ hast du dich ja jetzt mit deinen deutschen Leidensgenossen solidarisiert und damit auch noch als Teil der Volksgemeinschaft reproduziert...

Und nun kannste dich verpissen, du deutsche Stück Scheiße! Peeeeee*


moishe (24.2.06 15:05)
no tears for krauts!

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