.... ein Meilenstein aus Berlin.

What the hell...

In China hat die pseudosozialistische Zentralb?rokratie neue Gesetze erlassen, um die so genannte 'nationale Sicherheit' aufrecht zu erhalten. Ab dem ersten M?rz diesen Jahres d?rfen sich Minderj?hrige nicht mehr in Internetcafes aufhalten, das Internet bedroht schlie?lich die Moral der chinesischen Jugend. Auch Karaoke-Bars und Discos d?rfen vor Eintritt der Vollj?hrigkeit nicht mehr betreten werden.

Aber nicht nur China dreht am Rad, auch auf dem f?nften Kontinent kommt langsam Orwellsche Endzeitstimmung auf. So hat die Regierung Australiens als bislang weltweit einzige ein neues Videospiel verboten: Der Grund ist nicht die Brutalit?t im Spiel - sondern Graffiti.

Die gleiche australische Kommission, die u.a. GTA: Liberty City Stories freigab, hat im Fall des Spiels Marc Ecko's Getting Up: Contents Under Pressure diese verweigert, mit der wahnsinnigen Begr?ndung, es k?nnte Jugendliche dazu bringen Graffiti zu spr?hen. Diese Entscheidung bedeutet, dass das Spiel in Australien nun nicht verkauft, vermietet, vorgef?hrt oder importiert werden darf. Ein Totalverbot also...

Maureen Shelley, Mitglied der Verbotskommission, begr?ndet ihre Entscheidung damit, dass das Spiel f?r "Verbrechen wirbt". Es fragt sich ernsthaft wieviele Computerspiele nach dieser Logik so alles auf dem Index landen m?ssten?

Zum Beispiel das T?ten von Menschen ist ja weltweit als Verbrechen anerkannt, und trotzdem kann ich Nacht f?r Nacht in unz?hligen Szenarien mittels meines Computers virtuell Menschen um die Ecke bringen...

In dem Spiel von Marc Ecko ist es das Ziel durch kunstvolle Wandmalereien in einer totalit?ren Science-Fiction-Welt zum Sprayer-K?nig der Stadt aufzusteigen. Ein solches Szenario macht vielen Angst: So versuchte Michael Bloomberg, New Yorks B?rgermeister, im vergangenen Jahr eine Promotion-Veranstaltung f?r das Spiel zu verhindern. Bei der Veranstaltung sollten unter anderem Modelle von U-Bahn-Z?gen von Graffiti-K?nstlern dekoriert werden und Bloomberg war der Meinung, dies komme einem Aufruf zum Vandalismus gleich. Doch vor Gericht scheiterte er mit seinem Verbot kl?glich.

Der Richter stellte damals fest, dass ein Verbot der Veranstaltung bedeutet h?tte, dass "man mit der gleichen Begr?ndung eine Stra?enauff?hrung von Hamlet verbieten k?nnte, weil die ja Rachemorde inspirieren k?nnte, ganz zu schweigen von einer Stra?enauff?hrung von K?nig ?dipus."

In diesem Sinne: Ich suche derzeit Freiwillige f?r eine Auff?hrung von der amerikanischen Serie Band of Brothers an Originalschaupl?tzen. Freiwillige dieser Erde bitte meldet Euch, Peeeeee*

17.2.06 16:39

bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Hamburg City (17.2.06 17:18)
Bin dabei...


haganah (17.2.06 22:04)
Ich auch (jetzt kontaktier uns mal!)


DF / Website (18.2.06 19:30)
Militarismus yeah!

Count me in.

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