Wie in der heutigen Ausgabe der Financial Times berichtet wird, möchte Oskar Lafontaine, der Spitzenkandidat der Linkspartei in Nordrhein-Westfalen, im Wahlkampf um rechtsradikale Wähler werben. „Man darf sie nicht in die rechtsradikale Ecke stellen. Es handelt sich um Verzweifelte, und ich will nicht, dass sie aus Wut und Zorn rechtsradikal wählen“, sagte er wörtlich auf dem Landesparteitag der Linkspartei in Essen.
Desweiteren verteidigte er den Asylrechtsbeschluss von 1993, wonach Flüchtlinge aus „sicheren Herkunftsstaaten“ und bei der Durchreise durch sichere Drittstaaten kein Einreiserecht haben. „Ich halte die Drittstaatenregelung für vertretbar“, sagte Lafontaine. Ebenfalls verteidigte Lafontaine erneut, dass er die Folterdrohung des Frankfurter Polizei-Vize Wolfgang Daschner gegenüber dem Entführer von Jakob Metzler für gerechtfertigt hält. Es habe sich um einen Extremfall gehandelt, in dem Gewaltandrohung gerechtfertigt sei. Und das Ende der Story: Lafontaine wurde mit 80 Prozent der Stimmen auf den ersten Platz der Landesliste gewählt.
Schon interessant wie groß und braun ein Arschloch sein muss, dass es einen Spitzenplatz bei der Linkspartei erhält. P™