.... ein Meilenstein aus Berlin.

AUFSCHREI NACH FEINDLICHER ?BERNAHME

In der au?erparlamentarischen Linken aus Pankow rumort es. Der heimische Block befindet sich mal wieder im anst?ndigen Aufstand. Diesmal richtet sich der Hass nicht gegen die angeblichen Macker der Autonomen Antifa, organisierte Antideutsche oder intellektuelle Einzelpersonen aus dem Kiez, sondern gegen die Kerngruppe der Pankower Linken, von notorischen Zynikern, like me, schon l?nger auch als ‚Kuschelgruppe’ bezeichnet.

Die Kanzlerkandidatin der Union, Angela ‚Scarface’ Merkel, hat damit nichts zu tun, auch wenn sie derzeit den Kuscheltiger der Republik mimt. Versprochen. Eher noch ein in China vermisste Sack Reis… Aber lesen sie selber:

Die feindliche ?bernahme; in der Wirtschaft ein altbekanntes Ph?nomen, in der Politik von den Trotzkisten kultiviert und ansonsten ein eher selten zu beobachtendes Spektakel im ewig verr?ckten Liebesreigen der Menschen. In Pankow kam das trotzkistische Spielchen wieder zur Anwendung. Und, sehr erstaunlich, es erregt die linksdeutschen Gem?ter.

Die Story: Einige Spaten des ehemaligen autonomen Zusammenschlusses Nordostveranstaltungsoffensive [NOVO] sowie der anscheint noch sehr aktiven Kadergruppe, um einen zotteligen Rastablondschopf, namens SPUK haben in den letzten Tagen f?r viel Aufregung gesorgt. Ihr Plan das Pankower Jugendzentrum JUP per Masse auf der Vollversammlung zu ?bernehmen gelang zwar anscheint, doch daf?r ist die Stimmung innerhalb der unorganisierten Linken gegen sie gekippt. Kuscheln ist vorbei.

Emanzipativ oder antifaschistisch war ihr Handeln keineswegs. Es ging ihnen einfach nur darum endlich einen Raum f?r die eigenen Ambitionen als staatlich bezahlter Sozialarbeiter zu sichern. Dieses Ziel verfolgt die fast v?llig unpolitische Truppe sp?testens seit dem sie ein Hausprojekt im Stadtteil Wei?ensee ins Auge gefasst hatte. Da dies zu teuer war, wurde billiger Rat zum politischen Notnagel.

Warum die tapferen Recken sich gerade das JUP ausgesucht haben bleibt noch unklar. Klar ist schon l?nger, dass sie wohl selbst nicht in der Lage sind sinnvolle Taktiken zu entwickeln und deshalb eigentlich schon immer von anderen Zusammenh?ngen abkupfern mussten. Ihre Idee des Hausprojektes ist ja auch nicht neu. Im Nachbarbezirk Hohensch?nhausen, wo die verbl?dete Antifa schon l?nger versucht hatte ein ‚Alternatives Jugendzentrum’ zu erbetteln, konnte mensch in den letzten beiden Jahren ganz gut beobachten, welche Abgr?nde sich bei einem solchen Unternehmen zwangsl?ufig auftun.
Und den strategischen Kniff, mal einfach auf einer Hauptversammlung mit mehr Leuten einzur?cken, um ?ber die Mehrheit der Stimmen zu verf?gen, und damit dann den neuen Vorstand bestimmen zu k?nnen, haben sie von anderen Zusammenh?ngen, wie zum Beispiel den Trotzkisten.

Beinahe lustig ist nur es mit anzusehen, wie ihr Umfeld auf den kleinen Staatsstreich reagiert. Aber egal, die Weltgeschichte wird diese Randnotiz aus Pankow wohl nicht weiter aufhalten. In China soll ja auch gestern ein Sack Reis verschwunden sein. Es wird in chinesischen Parteikreisen gemunkelt, dass wohl reaktion?re Kr?fte ihn nach Pankow entf?hrt haben…

Auf der Suche: Partisan™

10.6.05 19:15

bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Bernd (4.6.05 01:45)
Checkst Du noch was, Alter?

Nimm mal ein bisschen weniger Koks. Und überlass mal das Anti-Antifa-Spielen den Nazis.




(4.6.05 07:00)
Anti-Antifa du bist erkannt!




didi (4.6.05 16:49)
Partisan aufs Maul!




Partisan* / Website (4.6.05 21:47)
Harte Worte, harte Worte...!


pusztapunk / Website (13.5.06 11:58)
ey, alder... warum musst du eigentlich an jeder mülltonne schnüffeln? das ist schon fast "verliebt in berlin"-level ;-)

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